Kampf der Gewohnheiten

Wir alle besitzen Gewohnheiten, von denen wir wissen, dass wir sie schnellstmöglich ablegen sollten. Doch so einfach ist das gar nicht. Die meisten unserer Gewohnheiten schleppen wir schon seit vielen Jahren oder sogar unser komplettes bisheriges Leben mit uns herum.

Wie schwer es ist eine alte Gewohnheit wieder loszuwerden, dass erleben wir alle immer wieder. Obwohl man im Laufe seines Lebens doch irgendwie besser darin werden müsste, seine alten Gewohnheiten gegen neue und vor allem nützlichere zu tauschen.

Tief verwurzelte Gewohnheiten

Doch dafür gibt es einen guten Grund. Unsere alten Gewohnheiten sind schließlich nicht rein zufällig so tief in uns verwurzelt. Diese erlernten Gewohnheiten ermöglichen es uns jeden Tag mit einer bestimmten Routine zu erledigen. Wir müssen nicht bei jeder Handlung darüber nachdenken, wie diese abläuft, denn dies geschieht völlig automatisch und unbewusst.

Die dadurch gesparte Energie und Aufmerksamkeit haben wir so für andere Dinge zur Verfügung. Für Dinge, die nicht alltäglich sind und unsere gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Ohne all diese Gewohnheiten würden wir ständig unter Strom stehen, und bei jeder Tätigkeit ins Stocken geraten.

Von diesem Blickpunkt aus, sind unsere erlernten Gewohnheiten unser Freund und Helfer. Doch sobald sich schlechte Gewohnheiten in unser Leben schleichen, sieht das Ganze völlig anders aus. weiterlesen »

Integritätsverlust - Der Versuch es jedem Recht zu machen

Zahlreiche Experten zählen das Streben nach Anerkennung und Bedeutsamkeit zu den innigsten Wünschen eines jeden Menschen.

Diese Anerkennung bemessen wir häufig an der Anzahl unserer Freundschaften und Beziehungen.

Selbst die größten Erfolge können wir nur ausgiebig genießen, indem wir die Achtung und Bestätigung anderer erhalten.

Mehr Freunde, mehr Anerkennung?

Um die eigene Anerkennung zu steigern, wäre es auf den ersten Blick von Vorteil für uns, die Anzahl derer zu vergrößern, die uns gebührende Anerkennung schenken sollen. Möglich wird dies, indem wir versuchen, es jedem Recht zu machen, die ganze Welt als Freund zu haben.

Bei dem Versuch, es jedem Recht zu machen, verlieren wir aber einen großen und äußerst wichtigen Teil von uns selbst - unsere Integrität. Ein Mensch, dessen Handlungen und Verhalten mit seinen Werten und Glaubenssätzen übereinstimmen, besitzt Integrität - er ist sich selbst treu! Eigenschaften wie Vertrauen, Courage, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit zeichnen solche Menschen aus. weiterlesen »

Wissen ist (nichts weiter als potentielle) Macht

Der Ausspruch „Wissen ist Macht” erzeugt vor allem bei denjenigen, die sich selbst nicht als Wissensbibliothek bezeichnen, ein eher unangenehmes Gefühl. Doch nun die gute Nachricht: dieser Zweifel ist völlig unangebracht.

Im Grunde ist erworbenes Wissen nichts weiter als potentielle Macht, die wir erst zu unserem Vorteil einsetzen können, indem wir sie aktiv nutzen. An sich ist Wissen weder positiv noch negativ.

Was nützt dem Schüler der größte Wissensspeicher in Punkto Mitarbeit, wenn dieser sich nicht traut zu melden?

Unser Wissen wird erst dann zu unserem Kapital, wenn wir es nutzen:

“Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.” Johann Wolfgang von Goethe

Sie können 100 Fachbücher zum Thema gesunde Ernährung gelesen haben, wenn Sie dieses potentielle Wissen nicht anwenden, wird sich selbst derjenige gesünder ernähren, der nur 10 Seiten eines Buches gelesen hat.

Mit dem Erwerb des nötigen Wissens haben Sie lediglich die Theorie gemeistert, doch genauso wenig wie Sie allein durch die Theorie lernen ein Auto zu fahren, genauso wenig nützt ihnen ihr Wissen, wenn Sie es nicht mit der Praxis paaren. weiterlesen »

Die Kunst Entscheidungen zu treffen

Das sich hinter dem Wörtchen Erfolg das Verb „erfolgen” verbirgt ist kein Zufall. Wenn Sie etwas bewegen wollen, müssen Sie aktiv werden. Jede Definition von Erfolg läuft daraus hinauf, dass Sie etwas unternehmen müssen.

Für ihren Erfolg müssen Sie sich entscheiden. Jeden Schritt, den Sie Richtung Erfolg zurücklegen, ist das Ergebnis einer oder mehrerer Entscheidungen.

Klingt einfach, ist aber für viele genau das Gegenteil. Denn mit jeder Entscheidung sagen Sie zu einer Sache „Ja” und zu einer anderen „Nein”.

Das ist der Grund warum es vielen so unheimlich schwer fällt, Entscheidungen zu treffen. Aus dieser Angst heraus, bleiben diese Menschen inaktiv. Anstatt das eigene Leben selbst zu lenken und somit zu leben, werden sie gelebt. Das ist zwar bedeutend bequemer, führt aber letztendlich nur zu unbefriedigenden Ergebnissen. weiterlesen »

Dein Glaube - deine Realität

Wenn wir den Unterschied zwischen zwei Extremen ausdrücken wollen, benutzen wir oft Wörter wie „reich” und „arm”, „gut” und „böse” oder „viel” und „wenig”. Nur wenigen ist dabei bewusst, dass sie damit lediglich ihre eigene Sicht der Welt beschreiben, die Brille, durch die sie die Welt sehen.

Fragen Sie einen Obdachlosen und einen Millionär, was für diese Reichtum bedeutet und sie werden zwei völlig unterschiedliche Aussagen erhalten. Fragen Sie einen Optimisten und einen Pessimisten nach deren Ansicht über „Gut und Böse”.

Unsere Umwelt, Familie, Freunde und Arbeit haben uns in der Vergangenheit auf bestimmte Verhaltensweisen konditioniert. Diese Konditionierungen ergeben in ihrer Summe die Brille, durch die jeder Einzelne eine völlige andere Sicht der Welt besitzt. Für den einen ist das Glas halb leer, für den anderen ist es halb voll. Wer hat recht? Beide! weiterlesen »

Populärste Artikel