Auch ich lasse das Jahr 2008 an dem heutigen Silvestertag Revue passieren und frage mich wie jedes Jahr, was die nächsten 365 Tage bringen werden (oder sollten). Von den üblichen Vorsätzen halte ich nichts und doch komme ich ohne nicht aus.
Der Wunsch sein Leben auch im nächsten Jahr mit Höhenpunkten zu pflastern wird wohl nie aussterben. Dabei ist der Treibstoff aller Vorsätze stets der gleiche: Es ist unsere Unzufriedenheit mit der jetzigen Situation und dem Bestreben diese in Zufriedenheit zu verwandeln.
Schuld daran, weshalb die meisten unsere Vorsätze sich bereits in den ersten Januartagen in Luft auflösen, ist nicht etwa unsere Unfähigkeit diese zu bewältigen. Es ist der ganze Müll, den wir im Laufe unseres Lebens angehäuft haben, der uns jeden Tag ein wenig, in der Summe aber verdammt viel Zeit stiehlt. Zeit, die wir bräuchten, um den wirklich wichtigen Dingen in unserem Leben nachzugehen.
Leider nehmen wir diese Dinge häufig gar nicht als Zeitdiebe wahr. Oder würden Sie zugeben, dass ihr Fernseher ihnen jeden Tag wertvolle Zeit stiehlt? Ich selbst hätte es bis Mitte 2008 nicht gewagt diese Frage zu stellen. Nun, da ich keinen Zugang zum privaten und öffentlichen Fernsehprogramm habe, stelle ich diese Frage aber vermehrt und sogar äußerst gern.
Solange Sie jedoch keine sinnvolle Ersatzbefriedigung haben, bringt ihnen keine Sekunde zusätzliche Freizeit etwas. Denn jede Sekunde wird ihnen vorkommen, wie eine im Wartezimmer ihres Zahnarztes – die Hölle! Planen Sie deshalb immer im Voraus, was Sie mit der Zeit machen wollen, die ihnen in Zukunft zusätzlich zur Verfügung steht. Sonst beginnen Sie die gewonnene Zeit wieder mit den Dingen zu füllen, die Sie zuvor getan haben. weiterlesen »
Eng mit dem Thema Erfolg ist die Tätigkeit „Ziele setzen” verbunden. Alle, die verstanden haben, dass Sie Erfolg in einem bestimmten Bereich umso wahrscheinlicher erreichen, je besser Sie diesen Erfolg zuvor definieren, wissen um die Kraft der Zielsetzung.
Leider dringt diese Denkweise zum Thema Ziele nicht bis zum Kern vor. Nicht jedem reicht diese Ausführung, um sein ganzes Leben und jeden Erfolg auf klaren Zielen zu errichten.
Um den ganzen Nutzen eines Ziels zu verstehen, müssen wir bis zum Ursprung zurückgehen. Beantworten Sie bitte die folgende Frage:
Was unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen?
Wenn Sie jetzt sagen, es ist seine enorm ausgeprägte Fähigkeit zu denken, diese Gedanken zu interpretieren und dementsprechend zu handeln, so haben Sie recht. Diese Fähigkeit erhebt den Menschen über das Tier. Sie ist das größte Kapital eines jeden Menschen und der Grund dafür, warum es so wichtig ist, sich Ziele zu setzen. Meißeln Sie sich den folgenden Satz in Stein:
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das mit völliger Orientierungslosigkeit zur Welt kommt. Alle anderen Lebewesen werden von ihrem Instinkt geleitet.
Unser größter Vorteil, stellt gleichzeitig auch unseren größten Nachteil dar. Alle Tiere, Pflanzen und sonstigen Lebewesen leben dank ihres Instinktes und ihrer Triebe quasi auf Autopilot. weiterlesen »
Das Burnout, als Ausbrennen oder Überbelastung, dürfte den meisten ein Begriff sein.
In dem von Philippe Rothlin und Peter Werder im März 2007 veröffentlichten Buch „Diagnose Boreout”, wird das genaue Gegenteil, das Boreout (Unterforderung) vorgestellt.
Die Unterforderung stellt genau wie die Überbelastung ein Extrem der Arbeitswelt dar, das wir ernst nehmen sollten.
Symptome des Boreout Syndroms sind:
- Müdigkeit
- Desinteresse
- Schlechte Laune
- Leidenschaftslosigkeit
- Langeweile durch Unterforderung
- Identifikationsprobleme mit der eigenen Arbeit
Unterfordert und gestresst, nicht faul
Menschen, die das Boreout Syndrom gepackt hat, sind nicht faul. Sie wollen arbeiten, doch die Arbeit oder das Unternehmen gibt diesen Menschen nicht die nötige Auslastung. weiterlesen »
Vilfredo Pareto, einem italienischen Ökonomen des 19 Jahrhunderts, verdanken wir die nach ihm benannte Pareto-Verteilung.
Dieses Prinzip besagt, dass der Großteil der Ergebnisse durch einen geringen Anteil an Auslösern erzeugt wird.
Als er die Verteilung des Volksvermögens in Italien untersuchte, stellte er fest, dass 20% der Bevölkerung 80% des gesamten Geldes besaßen. Deshalb spricht man bei dem Pareto Prinzip auch oftmals von der 80/20 Verteilung.
Das Pareto Prinzip lässt sich auf alle Bereiche des Lebens übertragen:
-Â Â Â Â Â 80% der Zeit tragen wir 20% unserer Kleidung
-Â Â Â Â Â 80% des Umsatzes wird durch 20% der Kunden generiert
-Â Â Â Â Â 80% unseres Erfolges erzielen wir durch 20% aller Handlungen
Dabei muss das Verhältnis nicht unbedingt 80/20 betragen. Es soll lediglich darauf hindeuten, dass eine kleine Menge für die Mehrzahl der Ergebnisse verantwortlich ist. weiterlesen »
Sobald wir eine Situation vorfinden, die uns nicht gefällt, versuchen wir diese schnellstmöglich zu ändern. Und da wir es selbst am besten wissen, müssen sich alle Beteiligten unseren Vorstellungen entsprechend ändern.
Nun manchmal und vor allem auf kurze Dauer mag dies funktionieren. Dauerhafte Veränderungen beruhen jedoch auf einem anderen Prinzip.
Wer sollte sich ändern?
Wenn uns eine bestimmte Eigenschaft an einer anderen Person missfällt, so prangern wir diese an, sagen ihr, was zu tun ist und hoffen, dass unsere Erklärung die nötigen Veränderungen herbeiführen kann.
Selbst wenn diese Person Fehler einsieht, ihre Lösung akzeptabel klingt, so ist die Chance auf Besserung dennoch sehr gering. Immerhin kam die Person nicht selbst auf diese Idee, und anstatt sich von ihnen vorschreiben zu lassen, wie Sie zu leben hat, macht sie doch lieber ihr eigenes Ding. weiterlesen »